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Rennbericht |
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2006-03-18 Maser nahe Venedig |
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Am Freitag früh ging es mit dem Team von Rosenheim aus Richtung Italien. Mittags angekommen, habe ich mir mit Martin Kraler die Strecke angesehen. 7 km und 200 Höhenmeter pro Runde. Eine sehr schwere Strecke mit einem langen Anstieg, schönen Singletrailabfahrten und bis auf zwei kleine Bachdurchfahrten auch richtig trocken. Nach dem ganzen Schnee zu Hause hat die Streckenbesichtigung richtig Spaß gemacht. Die lange Autofahrt hinterließ recht schwere Beine, so dass zwei Test-Runden reichen mussten. Nach dem Abendessen gingen Bart, Roel, Tom (Mechaniker), Rudi (Betreuer) und ich noch das obligatorische Renneis essen um die Rennvorbereitung für den Tag abzuschließen. Start des Rennens am Samstag war schon um elf Uhr morgens, deshalb war frühe Bettruhe angesagt. Nach dem Frühstück beginnt die normale Rennvorbereitung. Nummer (11) aufs Trikot pinnen, das Material und Luftdruck nochmals überprüfen und dann eine Stunde vor dem Start aufs Rad zum warm fahren. Um
Elf fällt der Startschuss und ich komme ganz gut weg. Das
Tempo ist brutal und wie an einer Schnur aufgereiht fahren wir
aus der Startschleife in die erste Runde. Ich habe versucht von
Anfang an nach vorne zu kommen, was mir die ersten beiden Runden
auch gelang. Auf Platz 18 ging ich in die zweite Phase des langen
Rennens und ab der vierten von sechs Runden konnte mich nach
vorne arbeiten. In der letzten Runde war direkt vor mir eine
Gruppe mit 4 Fahrern, die so nach und nach auseinander flog. Am
langen Anstieg arbeitete ich mich Meter um Meter heran und fuhr
an zwei Fahren vorbei. Auf dem letzten Flachstück waren
direkt vor mir Mirko Pirazzoli und Bas Peters. Auf der kleinen
Abfahrt vor dem Ziel konnte ich aber nicht mehr an Bas
vorbeikommen. Am Ende war ich elfter. Es wird wohl noch ein paar
Rennen dauern, bis die Form richtig
stimmt. |
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